Drei Türme Radtour – Wachtelturm-Glockenturm-Aussichtsturm


Die Tour begann, bei rund 30 Grad im Schatten, um 14:00 Uhr am Wachtelturm in Hennickendorf. Pünktlich trafen die rund 40 Teilnehmer, darunter Minister Jörg Vogelsänger und André Schaller, Bürgermeister von Rüdersdorf, ein.

Die Idee zu dieser Radtour, so erklärte Jörg Vogelsänger in seiner Rede, war bei dem Fest „25 Jahre SPD Hennickendorf“, entstanden. Ihm sei dort vorgeworfen worden, dass er noch kein Turmdiplom erworben habe.
Dann forderte er die Teilnehmer auf, quasi zum Warmlaufen, mit ihm die 96 Stufen des Wachtelturms zu überwinden. Alle schafften es und bekamen das erste Zertifikat. Dann ging es los. Tourguide Sven Templin, unterstützt von zwei Männern, von den Johannitern, auf Motorrädern, die den Pulk der Radfahrer absicherten, setzte die Karawane in Bewegung. Von der Freiwilligen Feuerwehr Woltersdorf war das First-Responder-Fahrzeug (erste Hilfe) für den Fall der Fälle mit dabei. Die Strecke zum Glockenturm im Museumspark Rüdersdorf führte die Berliner Straße entlang und kreuzte dann die Bundesstraße 1. Weiter ging es über die Ernst-Thälmann-Straße in die Vogelsdorfer Straße zur Henningsbrücke und von dort in den Museumspark zum Glockenturm.

Wohlbehalten kamen alle an. Zu Fuß ging es in einer Serpentine hinauf zum Glockenturm. Dort erwartete uns in der traditionellen Tracht der Bergmannsleute, der Geschäftsführer des Museumsparks, Jörg Lehmann. Er begrüßte die Radfahrgemeinschaft, den Minister Jörg Vogelsänger und Bürgermeister André Schaller. Anschließend bedankte er sich bei Regina Wolter, der Dame vom Wachtelturm, für den symbolisch Tritt in den Hintern, dass endlich die Drei-Türme-Radtour zustande kommt. Seiner nächster Dank galt Minister Jörg Vogelsänger dafür, dass es dieses Jahr geklappt habe und die Gemeinde Rüdersdorf nun 2,7 Mio. aus dem Topf für nationale Projekte des Städtebaus bekomme. Lächelnd forderte er Bürgermeister André Schaller auf, sorgfältig mit dem Geld umzugehen. Nach der Begrüßung wurden gekühlte Getränke ausgegeben. Wer die 30 Stufen zum Glockenturm hinaufstieg, hatte einen tollen Ausblick auf den Kalkabbau im ehemaligen Heinitzsee. In einem Stoffbeutel, der auch als Rucksack genutzt werden konnte, wurden die erworbenen Zertifikate überreicht.

Nun ging es darum, den letzten und dritten Turm in Woltersdorf zu erreichen. Über die Heinitzstraße, zum Museumspark hinaus, ging es entlang der Straße der Jugend, über die Bergstraße und Waldstraße an der Liebesquelle in den Wald des Kranichsbergs einbiegend hinauf zum Aussichtsturm. Der letzte Anstieg kurz vorm Turm, forderte allen Teilnehmern alles ab. Oben, am Fuße des Turms erwartete die Vorsitzende vom Verschönerungsverein, Frau Gisela Schuldt, die Ankommenden. Der Grill, der Freiwilligen Feuerwehr, glühte und die ersten Würstchen brutzelten darauf. Einzig die Brötchen fehlten, die waren wohl vom Verschönerungsverein vergessen worden und wurden im Eiltempo noch besorgt. Jede Menge Getränke standen bereit und das Ganze wurde von Musik begleitet.

Nach einer Pause ging es dann noch die 90 Stufen des Aussichtsturms hinauf. Die Aussicht war, wie immer, fantastisch. Diesmal waren die Fenster geöffnet, sodass eine kleine Brise Kühlung brachte.

Nach all den Strapazen, jetzt, der Höhepunkt, die Vergabe der von Jörg Vogelsänger unterschriebenen Turmdiplome. In einer kleinen Ansprache bedankte sich der Minister bei den beiden Damen Wolter, die den Wachtelturm betreuten, bei dem Rüderdorfer Bergbauverein und dem Woltersdorfer Verschönerungsverein. André Schaller stellte fest, dass alles gut gelaufen sei und keiner die Hilfe der beiden Männer von den Johannitern brauchte. Er dankte ihnen für ihren Einsatz.

Dann ging es los. Der erste der sein Turmdiplom bekam war Claus W. Kay, Christian Stauch, Uwe Hoffmann, Knut Holger Tagesen, Carsten Utke, Renate Schönwetter, Sieglinde Knappe, Martina D`Hooge, Jens Holger Schuldt, Kerstin Grotehenn, Karin Dierks, Bernd Wohlers, Manfred Schiemann, Silke Klingelstein, Charlotte Henze, Peter Churfürst vom Regionalverein der Strausberger Naturfreunde, Roland Schönwetter,  Norbert Pose, Manfred Franke, Angelika Bandelier, Renate Heptner, Wolfgang Heptner, Klaus Hoffmann, Matthias Degen, Jörg Schulz, Bernd Kolbe (Gebrüder Wurster), Ralph Utecht, Bürgermeister André Schaller, Sven Templin und Jörg Vogelsänger. Da ich leider nicht alle Namen mitbekommen habe, bitte melden, er wird dann noch nachgetragen.

André Schaller griff noch einmal zum Mikrofon und bedankte sich bei allen, die den letzten Anstieg zum Turm schafften. Dann machte er einen Vorschlag, falls so eine Veranstaltung noch einmal wiederholt werden sollte, könne er es sich die Tour als drei Türme-Kanufahrt vorstellen. Das hätten sie im Museumspark, zusammen mit Patrick Lindner und Birgit Fischer schon einmal gemacht. Vielleicht sollte darüber für das nächste Jahr nachgedacht werden.

Gisela Schuldt dankte den Sponsoren, Werkzeug-u. Fahrradhandel Gebr. Wurster Woltersdorf und Clean-Rohr Kanalsanierung J.-H- Schuldt, Berlin-Biesdorf, die die Kosten für die Bewirtung übernommen hatten und der Freiwilligen Feuerwehr für ihren Einsatz.

Wer noch mehr lesen möchte, es gibt dazu einen Bericht eines Teilnehmers.

 

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