Zum Sommerfest nach Neuendorf im Sande

Am 27. September 2016 startet das traditionelle Spät-Sommerfest ab 10:00Uhr des Kräuter- und Tierhofes in Neuendorf im Sande in der Nähe von Fürstenwalde.
Unser Bus holte in Woltersdorf die kleine AWO-Gruppe pünktlich ab und los ging’s Richtung Neuendorf im Sande.

Auch der Wettergott stand Gewehr bei Fuß und sandte hochsommerliche Temperaturen, so um die 30 Grad. Gottseidank hatten die Veranstalter das bedacht und mit großen Sonnensegeln so viel wie möglich Schatten geschaffen.
Im Innenhof des Kräuter- und Tierhofes herrschte bereits reges Treiben. Ronald Schulz, Geschäftsführer der Format gGmbH und Monika Kilian, Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Fürstenwalde, begrüßten die Gäste und kündigten ein buntes Unterhaltungsprogramm an.

Nachdem wir den Kuchenstand, natürlich herrlich frisch und selbst gebacken, gestürmt hatten und wir wieder an unserem Tisch mit einem Pott Kaffe und Kuchen eintrafen, ging das Unterhaltungsprogramm los.

Die Kinder der AWO-Kita „Kleine Naturfreunde“ trugen, begleitet von der Gitarre, u.a. ihre eigene Kita-Hymne vor.

Der Tanzkreis Fürstenwalde brillierte bei dieser großen Hitze mit verschiedenen Tänzen aus unterschiedlichen Altersgruppen. Die Jungs und Mädchen taten mir richtig leid. Waren die Kostüme teilweise doch sehr umfangreich und nicht für die Hitze gedacht.

Danach trat dann noch Vivien, ein Helene Fischer Double, auf. Es war ein stimmlicher Genuss.

Einige aus der AWO-Gruppe schlenderten nun über den Hof. Da wurden auf rein biologischer Basis erzeugte Produkte angeboten. In einer Ecke roch es herrlich nach frischem Brot. Ein anderer Stand bot Keramik und eingeweckte Wurst in Gläsern an.

In dem weitläufigen Kräutergarten herrschte ein riesiges Duftpotpourri. Es roch nach Ringelblumen- und Holunderblüten, Zitronenmelisse, Pfeffer-, Ananas- oder Orangenminze. Auch waren saisonale Frischkräuter zu finden wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Bohnenkraut, Estragon, Pimpinelle, Salbei, Sellerie, Liebstöckel, Borretsch, Dill, Kapuzinerblüten und Hornveilchen. Die Bienen genossen diese Vielfalt, was sich auch in dem angebotenen Honig niederschlug. Auch der Marmeladenfreund kam auf seine Kosten.

Nebenan krähte ein stolzer Hahn und seine Hennen verkündete mit lautem Gegacker, dass sie gerade ein Ei gelegt hätten und beim Borstenvieh daneben war das große Fressen angesagt.

Fürs leibliche Wohl, natürlich Eigenschlachtung und biologische, war ebenfalls gesorgt. Besonders die Erbsensuppe mit Würstchen hatte es den Besuchern angetan und war sehr schnell alle, aber auch Pizza, Bratwurst und Pommes fanden reißenden Absatz.

Es wurde reichlich gekauft. Auch ich konnte mir nicht verkneifen, ein Dinkelbrot zu erstehen. Es schmeckte ausgezeichnet. Schon dafür lohnt es sich, noch einmal hinzufahren.

 

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