Carl Bechstein Gymnasium – Tag der offenen Tür


Im letzten Jahr besuchten wir die FAW in Woltersdorf. Diesmal zog es uns nach Erkner. In allen Räumen des Gymnasiums wurde gewerkelt. Dort zeigte eine Theatergruppe ihr Können. In der Schulküche bereiteten Schüler Leckereien vor.
Im Chemiebereich ging es phosphorisierend zu. Dementsprechend stark wurde dieser Chemieraum reflektiert. Gesang und Schülerorchester spielten und sangen in der Aula. Auch die Ballettgruppe unter Leitung der Ballettschule Balance zeigte ihr Können. Wir wussten gar nicht, wo überall zuerst hinschauen. Im Foyer des Neubaus wurden die AG-Angebote vorgestellt. Es gab Hausaufgaben-AG, FörderAG-Französisch, Zeichenkurse, Tennis, Tischtennis, Yoga, usw. Das Angebot ermöglicht es den Schülern, sich ganztägig im Schulbereich aufzuhalten. Das Angebot wird von rund 70 Prozent der Schüler bis Jahrgangsstufe 10 genutzt.

Die Schule platzt allerdings in der jetzt vorhandenen Form aus allen Nähten. Das alte Schulgebäude, das im Jahr 1945 noch einen Bombeneinschlag aushalten musste, wurde dazumal nur notdürftig repariert. Auch entspricht es nicht mehr der Zeit, dass sich der Sanitärbereich außerhalb des Gebäudes befindet. Das Innere des alten Hauses ist sehr verwinkelt und verschachtelt, sodass es keine Möglichkeit gibt, es modernen Anforderungen anzupassen. Es wird in naher Zukunft einem Neubau weichen müssen. Auch die neue Aula ist davon betroffen und verschwindet.

Wie schon beim ersten Neubau soll auch diesmal die Lehrerschaft bei der Planung mit ins Boot geholt werden. Wie funktional dadurch ein Schulgebäude werden kann, ist im ersten Neubau ersichtlich. Dort gibt es z.B. zwei Chemieräume zwischen denen sich ein Aufbereitungsraum befindet. Das bedeutet, alles ist vor Ort und braucht nicht mehr hin- und hergeschleppt zu werden. Auch die Zeichenräume wurden so konstruiert. Ein Gebäude der kurzen Wege. Wir können uns vorstellen, dass auch der zweite Neubau sehr gut wird. In diesem wird eine neue Aula integriert.

Wenn ich so zurück an meine Schulgebäude denke, da könnte ich glatt ein bisschen neidisch werden auf das, was den Schülern heute geboten wird. Eigentlich müsste in einem solchen Umfeld Lernen Spaß machen. Weitere Informationen gibt es unter  Carl-Bechstein-Gymnasium

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