AWO-Neujahrskonzert in der Philharmonie in Berlin

AWO Neujahrskonzert 2015Am 10. Januar 2015 lud die AWO zum 15. Neujahrskonzert in die Philharmonie ein. Die Mitglieder aus Berlin und Brandenburg, unter ihnen auch einige Nichtmitglieder aus Woltersdorf, sind dieser Einladung zahlreich gefolgt.

Dieses Jahr hatte die Schirmherrschaft der Regierende Bürgermeister, Michael Müller und der Ministerpräsident des Landes Brandburg, Dietmar Woidke, übernommen. Leider war der Ministerpräsident verhindert, sodass der Regierende Bürgermeister die Besucher des Konzertes alleine begrüßte. Michael Müller, der selber Mitglied der AWO ist, bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne deren unermüdliche Arbeit, die AWO ihre vielfältigen Aufgaben nicht erledigen könnte. Kurz kam er auf die aktuelle Situation in Frankreich zu sprechen und sprach den Hinterbliebenen der Terroropfer sein tiefes Mitgefühl aus.
Michael Müller erklärte, dass die AWO nach dem Leitmotto arbeite, einer für alle, alle für einen. Er sprach damit die Hoffnung aus, dass diese Solidarität ein ständiger Bestandteil bei der AWO bliebe.

Monika Kilian überbrachte ebenfalls, stellvertretend für die Landesvorsitzende der AWO von Brandenburg, die Neujahrsgrüße und Wünsche für das Jahr 2015 an die Mitglieder.

Sie wies gleichzeitig darauf hin, dass 2015 ein historisches Datum für die „Ost“-AWO Brandenburg und „Ost“-Berlin sei. Dieser Teil der AWO wurde 1990 nach der Wende gegründet und sie kann in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiern. Die AWO im Ganzen bestehe aber schon seit 95 Jahren. Deshalb, so Monika Kilian, habe sie das Wort „Ost“ betont. Es folgte noch ein Grußwort vom Landesvorsitzenden der AWO-Berlin, Hans Nisblé.

Es folgte der Moderator, Holger Wemhoff von „Radio Klassik“, der das Publikum am Mikrofon durch das Programm führte und seine Ansagen mit kleinen Anekdoten würzte.

Der erste Teil des Programmes befasste sich mit Glanzlichtern der Oper. Das Neue Sinfonieorchester Berlin mit der Gastdirigentin Yukari Ishimoto eröffnete den Reigen mit Georg Bizets Carmen. Es folgte eine, von Franz Waxmann komponierte, Carmenphantasie für Violine und Orchester, mit dem Violinen-Virtuosen Yoshiaki Shibata. Es war ein unglaubliches Violinenspiel, dass das Publikum zu tosendem Beifall hinriss. Dann kam, wie Holger Wemhoff augenzwinkernd erklärte, die italienische Abteilung mit Rossinis „Barbier von Sevilla“, Pucchini mit „Gianni Succhi“ und „Turandot“, den Abschluss bildete Verdis „La Traviata“.

Nach der Pause stiegen wir gemeinsam in die Welt der Operette ein. Lehárs „Das Land des Lächelns“ und „Die Lustige Witwe“ machten den Anfang. Als Nächstes folgte, von Sarasate komponierte, „Zigeunerweisen“ für Violine und Orchester. Der Violinen-Virtuose Yoshiaki Shibata entführte das Publikum in die erst melancholische und dann überschäumende Welt der Zigeuner. Es gab dafür Standing Ovationen vom völlig aus dem Häuschen geratenem Publikum. Der Einzugsmarsch aus dem Zigeunerbaron von Johann Strauß (dem Sohn) bildete den Abschluss dieses gelungenen Nachmittags mit herrlicher Musik.

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