Unser neues Museum

 

So fing alles an:

Die Sanierung der Alten Schule zu einem Bürgerzentrum und Museum läuft auf Hochtouren. Die untere Etage wird der sich gründende Verein „Kulturhaus Alte Schule“ übernehmen, der Woltersdorfer Verschönerungsverein „Kranichsberg“ e.V. richtet im Obergeschoss und Dachgeschoss das neue Museum ein.

In enger Zusammenarbeit mit dem Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. entstand eine Konzeption „Heimatmuseum Woltersdorf“.

Wir haben eine Arbeitsgruppe „Museumsgestaltung“ ins Leben gerufen, der folgende Vereinsmitglieder angehören:
Michael Schröder, der auch die Leitung der AG übernommen hat, Gerald Ramm, Allmuth Hildebrandt, Heidi Rahmel, Gisela Schuldt, Dr. Jochen Heinrich, Norgard Kreiser, Marianne Liebermann, Dr. Gerhard Post und Siegfried Thielsch.
In regelmäßigen Zusammenkünften wird eine detaillierte Konzeption für alle Räume erarbeitet, deren Umsetzung allerdings auch finanzielle Mittel beansprucht.
Im Konzept heißt es: „Im Rahmen der Erschließung und Vermittlung des historischen Erbes der Gemeinde spielt das Museum eine zentrale Rolle. Die vom Verschönerungsverein gesammelten Spuren des Historischen werden hier in die Zusammenschau einer klärenden Ordnung gebracht……“. Unser Museum soll die Bürger unserer Gemeinde, insbesondere auch die Jugend. mit Tradition und Geschichte unseres Ortes vertraut machen.

Wir bitten alle Woltersdorfer Bürger und Betriebe um Unterstützung. Der Einbau neuer Hochvitrinen – wegen der kleineren Ausstellungsfläche notwendig – kostet etwa 15.000,- Euro. Über jede – auch kleinere finanzielle Zuwendung – wäre unser Verein sehr erfreut. Unterstützen Sie uns bitte in unserem Vorhaben:

Unsere Bankverbindung:

Woltersdorfer Verschönerungsverein
Spk Oder-Spree
BLZ:                    170 550 50
Kto.-Nr.               3908524562
„Museum“

Unser Verein kann Spendenbescheinigungen für das Finanzamt ausstellen 

Gisela Schuldt
Vorstand des Woltersdorfer

Verschönerungsverein „Kranichsberg“ e.V.


Im Museum sieht es so zur Zeit aus.

  

Ein wunderschönes Geschenk an den Woltersdofer Verschönerungsverein

Heute war es soweit. Der Sprinter der Firma Lastentaxi brachte das von Frau Ursula Hanke angekündigte Geschenk fürs Museum. Es handelt sich um ein komplettes Zimmer Anfang des 19. Jahrhunderts.

Ursula Hanke, geb. Bendig, erblickte am 28. Mai 1930 in Berlin das Licht der Welt. 1944 zog ihre Familie von Berlin-Rummelsburg nach Woltersdorf. Sie besuchte die Woltersdofer Schule (Alte Schule) und wurde dort u.a. von Lehrer Brandes und Fräulein Käthe Kiederley unterrichtet. Sie lernte anschließend Frisösin im Salon Casselsius an der Schleuse und arbeitete später im Salon Widera. Der Vater, Karl Bendig, arbeitete bis 1957 im Zementwerk Rüdersdorf, sie wohnten in der Rüdersdorferstraße 54. Dieses Grundstück ging bis zur Hochstraße 3 durch. Aus beruflichen Gründen verzog dann die Familie Bendig 1957 nach Ennigerloh. Ursula Hankes Mutter ist die Ur-Verbindung nach Woltersdorf. Ihre Mutter Emma Bendig geb. Schmidt, war die Tochter von Hulda Schmidt, geb. Gettel und Albert Schmidt (stammt aus der alten Schifferfamilie Schmidt/Schwandt). Also die Großeltern von Frau Ursula Hanke. Albert Schmidt arbeitete in der Schiffswerft Ertel. Ihre Großeltern wohnten in Woltersdorf zuerst in der Blumenstraße 12, dann Am Stolp und in ihrer letzten Wohnung in der Kalkseestraße 12 sind sie verstorben. Nun schließt sich der Kreis. Die Möbel, die der Verschönerungsverein bekommen hat, stammen von den Großeltern aus der Kalkseestraße. Frau Hankes Mutter, die mit 90 Jahren zu ihrer Tochter nach Ennigerloh gezogen war, brachte diese Möbel der Großeltern mit. Als sie mit 95 Jahren starb, bat sie Ihre Tochter dafür zu sorgen, dass diese Möbel nach Woltersdorf zurückkehren und dem Verschönerungsverein für das Museum geschenkt werden. Auch Ursula Hankes Mutter kehrte zurück – sie wurde auf dem ev. Friedhof in Woltersdorf beigesetzt. So ist nun alles wieder beisammen.

Eine wunderschönes Geschenk

  

Ursula Hanke hegt den Wunsch, eines Tages nach Woltersdorf in ein seniorengerechtes Wohnhaus zurückkehren zu können.

Wir sagen nochmals Dank für die wertvolle Spende. Ebenfalls bedanken wir uns bei den eifrigen Helfern: Angelika Bandelier, Britta und Michael Viete, Matthias Dörfel, Hans Nitschke und Wolfgang Hönicke.

Gisela Schuldt
Vorstand des Woltersdorfer

Verschönerungsverein „Kranichsberg“ e.V.

Eröffnung des neuen Heimatmuseums

Es ist geschafft. Am 30. November 2012 konnte unser Heimatmuseum in der Alten Schule wieder eröffnete werden.

Unserer Vorsitzende Frau Gisela Schuldt begrüßte die zahlreich erschienen Gäste. Hier die Rede:

  

 

An dieser Stelle wollen wir Sie zu einem kleinen Rundgang durch das neue Heimatmuseum einladen.

Raum einsRaum 1 :

Formationsgeschichte der Entstehung des Lebens

Fossiliensammlung, hauptsächlich Rüdersdorfer Muschelkalk, ergänzt mit überregionalen Fossilien für einen umfangreichen Überblick über die Erdzeitalter. Entstehung von Fossilien. Die Eiszeit, Glaziale Serie
Vor- und Frühgeschichte
Siedlungsgeschichte auf dem Areal vom heutigen Woltersdorf

Raum 2

Raum zweiHier kann man sich über das Woltersdorfer Handwerk, Gewerbe und die Gewerbeteibenden vergangener Zeiten informieren. Auch erfahren sie Historisches über unsere Straßenbahn.

Den Abschluss des Raumes bildet die Schifffahrt mit dem Kaffenkahn sowie die Woltersdorfer Schleuse.

Im Durchgang hängt eine der ältesten Flurkarten von Woltersdorf aus dem Jahre 1734. 
Besondere Beachtung sollte dem Artikel gewidmet werden, der sich mit der über 350jährigen Zugehörigkeit Woltersdorfs zu Berlin beschäftigt.

 

Raum3Raum 3

Das Thema dieses Raumes
ist 19 Jh. bis zur Gegenwart

Hier können Gebrauchsgegenstände früherer Zeiten betrachtet und ausprobiert werden. 
Auf umfangreichen Wandtafeln werden Siedlung, Vereine, Kirche und Bildung vorgestellt.
 
Mittels Technik erfährt man Geschichtliches über Woltersdorf und kann alte Schulfotos betrachten.
 

Raum 4

Lebensreform:
Fidus, Rentsch, Wilhelmi, Naturheilkunde Knoch
Raum vier

Kunst:
Jugendstil – Buchkunst, Grafik, Gemälde (Fidus) Musik-Orchester, Chor (Rentsch, Scheitzbach)
 

Umbrüche:
1. Weltkrieg Kaiserzeit, 2. Weltkrieg Nationalsozialismus, DDR, Katastrophen


 

  

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