Regine Hildebrandt

Dr. rer. nat. Regine Hildebrandt
(26. April 1941 – 26. November 2001)

Regine HildebrandtRegine Hildebrandt ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie studierte an der Humboldt-Universität Biologie und arbeitete dann im VEB  Berlin-Chemie auf dem Gebiet der Pharmakologie. 1968 Promotion zum Dr. rer. nat. In den nächsten Jahren arbeitet sie in der Zentralstelle für Diabetes und Stoffwechselkrankheiten in Berlin. Zwischen 1969 und 1974 wurden ihre drei Kinder geboren.

1989 engagierte sie sich in der Bürgerbewegung „Demokratie Jetzt“ und trat am 12. Oktober in die gerade gegründete Sozialdemokratische Partei der DDR ein. In der letzten DDR Regierung unter Ministerpräsident Lothar de Maizière wird sie am 12. April Ministerin für Arbeit und Soziales.

Nach den Wahlen zu den Landesregierungen im November 1990 wurde Regine Hildebrandt in der brandenburgischen Regierung unter Ministerpräsident Manfred Stolpe Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Sie setzte sich besonders für die Rechte berufstätiger Frauen ein, für Arbeitsförderung, für einen Familien- und Kinderlastenausgleich sowie für Gesundheitszentren, in denen die Erfahrungen der Polikliniken genutzt werden sollten.

Regine Hildebrandt war nach 1990 die beliebteste Politikerin Ostdeutschlands. Temperament, Humor, Wahrhaftigkeit und Kompromisslosigkeit im Einsatz für die sozial Schwachen der Gesellschaft – dafür wurde sie geliebt.

Die Woltersdorfer haben eine ganz besondere Beziehung zu ihr, seit sie 1996 mit ihrer Familie in das vielgerühmte Mehrgenerationenhaus in Woltersdorf einzog, einen Neubau auf dem alten Familiengrundstück.

Am 26. November 2001 starb Regine Hildebrandt in Woltersdorf nach langem, tapferem Kampf an einem Krebsleiden.

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