Offene Gartenpforte 2013

Heidrun & Dr. habil. Jürgen Wilke

Wegen des ungewöhnlichen Wintereinbruchs müssen wir leider nochmals neue Termine für die „Offene Gartenpforte“ festlegen:

Nun am 6./7. April 2013 jeweils ab 10:00 bis 17:00 Uhr, öffnen wir zum 10. Mal unsere Gartenpforte in 15569 Woltersdorf, Waldstr.16 für alle Liebhaber von Krokussen und anderen Frühjahrsblühern.

Herzlich Willkommen!


Schneeglöckchen – Vorfrühlingsboten und zarte Überlebenskünstler

Blumen, ach Blumen, allein Euer Name,
bringt mir zur Winterstunde den Frühling
Und die Träume der Kindheit zurück.
John Clare

Die Hobbygärtner können es kaum erwarten, die ersten kleinen zarten Vorboten des Frühlings in ihren Gärten zu bewundern. Es ist wahrscheinlich die Kindheitserinnerung, die uns erwartungsfroh in den noch winterlichen Garten hinaustreibt, um Ausschau nach den ersten Schneeglöckchen zu halten. Jedoch mit den giftigen Schneeglöckchenzwiebeln sollte man sorgfältig umgehen. Sie trocknen recht schnell aus und ihre Haut ist gegen Stoß höchst empfindlich, durch Pilzbefall könnte das zu Ausfällen führen.  Nach dem  Kauf im August sollten sie unverzüglich, 8 bis 10 cm tief , in kleinen Tuffs in die Erde gesetzt werden. Im nächsten Februar/ März, schon  im tauenden Schnee, kann man sich dann an der Blüte erfreuen. Man fragt gloeckchen1sich, wie überstehen die filigranen, im Durchschnitt 8 bis 15 cm hohen Blümchen,  Frost und Schnee  und durchbohren sogar bei geringen Plusgraden den Schnee ? Das Geheimnis besteht darin, dass die Pflanzen als Frostschutz in ihren Zellen zuckerhaltige Substanzen einlagern, die den Gefrierpunkt des Zellplasmas herabsetzen und damit den Stoffwechsel aufrecht erhalten. Die kleinen Zwiebeln erzeugen Biowärme von 8 bis 10 º C und  schmelzen in ihrer Umgebung damit den Schnee. In Französisch heißen Schneeglöckchen „perce-neige“, also „Schneedurchstecher“, was treffend ihr frühzeitiges Erscheinen beschreibt.

Geschichte

Sehr häufig trifft man das „Kleine Schneeglöckchen“ in unseren Gärten an, so dass man annehmen könnte, es wäre schon immer eine einheimische Pflanze gewesen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das Vorkommen in unseren Breiten beschrieb Carolus Clusius als einer der ersten  Botaniker 1583 in seinem Buch „Rariorum aliquot stirpium per Pannoniam, Austriam …“.  Er verwendete den Namen  „Snetropfen“. Joachim Camerarius / Petrus Matthiolus verwendeten in dem 1586 erschienenen Buch  „De plantis epitome utilissima“ die Bezeichnung „Narcissus VI Leucoinarcissolirium bifolium- Germanis Schnetropffen“. In die englische Sprache ist die deutsche Bezeichnung Schneetropfen als „snowdrop“ übernommen worden. Mitte des 17. Jahrhunderts benannten Caspar Bauhin (1623) und  der Arzt und Botaniker Johann Sigismund Elsholtz, der den  Berliner Lustgarten 1657 beschrieb, das Schneeglöckchen als „Leuconium bulbosum triphyllum minus“. Elsholtz erwähnt in seinem Buch „Vom Garten=baw“ 1666 vier unterschiedliche Schneetropfen- das „gemeine Schneetropfen“, das „große Schneetropfen“, das „dreiblättrige große Schneetropfen“ und das „dreiblättrige kleine Schneetropfen“. Er weist daraufhin, dass Caspar Bauhin sogar noch sieben weitere in seinem Werk „Pinax theatri botanici“ 1623 beschreibt. Kannte man Mitte des 17. Jahrhundert mehrere Arten oder Sorten?  Eine Verwechselung mit Leucojum vernum L. oder Leucojum aestivum L., also dem Märzenbecher bzw. der Sommer-Knotenblume, ist nicht auszuschließen. Der Märzenbecher, auch Frühlings-Knotenblume genannt, die Sommer- Knotenblume, Narzissen und das Schneeglöckchen gehören gemeinsam zur der Familie der Amaryllusgewächse. Der schwedische Botaniker Carl (von) Linné gab 1753 in seiner Pflanzensystematik dem „Gewöhnlichen Kleinen Schneeglöckchen“ die Bezeichnung Galanthus nivalis L. , was übersetzt, „schneeweiße Milchblume“ heißt. Regional wurden in Deutschland Schneeglöckchen unterschiedlich benannt, so z. B. „Hübsches Februar-Mädchen“, „Holdes Mädchen vom Februar“, „Hornungsblume“, „Marienkerze“, „Lichtmessglöckchen“, „Weiße Jungfrau“, „Schneeguckerchen“, „Schneekater“, „Lausbüschel“ usw. Ihre ursprüngliche Heimat  waren die Türkei, der Balkan, die Ukraine, die gesamte Schwarzmeerküste, insbesondere die Krim, der Kaukasus, der Transkaukasus, der Rand des Kaspischen Meeres, Italien und Südfrankreich. In Deutschland waren sie zunächst in Süddeutschland stärker verbreitet, ehe man sie auch in Norddeutschland häufiger in die Gärten setzte.

Im 19. Jahrhundert galt  sie als  weitverbreitete „Zeigerpflanze“, die den kommenden Frühling „anzeigt“ bzw. einläutet. In Parkanlagen, Gärten, z. B im Saxdorfer Pfarrgarten und  auf Friedhöfen, z. B. im Ruppiner Land, finden wir häufig große verwilderte Schneeglöckchenbestände, die eine wichtige Bioreserve darstellen, da die Wildbestände in den Ursprungsgebieten drastisch zurückgegangen sind.

Heute zählen die Botaniker zu der Gattung Galanthus 19 Wildarten und nach Auffassung des englischen „Schneeglöckchen-Papstes“ Joe L. Sharman von der Monksilver Nursery in Cambridgeshire gibt es  mindestens 700 Kultivare und Hybriden. Alle Wildarten stehen seit 1973 (CITES, Washingtoner Artenschutzabkommen) unter Artenschutz. gloeckchen2Die Zeit der Schneeglöckchenblüte reicht von Oktober bis Ende März. Die Art Galanthus peshmenii und die in Griechenland häufig anzutreffende Art Galanthus reginae-olgae subsp. reginae-olgae blühen  schon im Oktober/November, die auf der Krim und in Rumänien heimische Art Galanthus plicatus, die im Erscheinungsbild eine hohe Variabilität aufweist, blüht dagegen häufig erst im März. Galanthus trojanus ist äußerst selten und wurde erst 1994 im Nordwesten der Türkei (Troja) in einem kleinen Zerr- Eichenwaldgebiet entdeckt und erhielt  2001 den Status einer eigenen Art. Die Hybride Galanthus x valentinei und die höherwüchsige (30 cm) und breitblättrige Art Galanthus elwesii var. globósus, benannt nach dem englischen Pflanzenjäger und Gärtner Henry John Elwes (1846-1922), der diese 1874 in der Gegend von Izmir (Smyrna) entdeckte, haben zumeist 2 Blüten an einem Stiel. Viele Schneeglöckchen-Arten und -Sorten verströmen einen Honigduft.

Medizin

 gloeckchen3Alle Pflanzenteile von Schneeglöckchen, insbesondere die Zwiebeln, sind giftig. Bei geringem Verzehr  stellen sich    Beschwerden im Verdauungstrakt, Erbrechen und Durchfall ein. Sie enthalten Alkaloide, insbesondere Galanthamin. Im 17. Jahrhundert wurden Extrakte aus Schneeglöckchen gewonnen und als „Augenwasser“ (Friedrich Hoffmann ) und als „Fiebermittel“ (Stephen Blankart) angeboten. Von einer Selbstmedikation sei dringend abgeraten. Russische Pharmakologen haben 1951 Galanthamin  aus dem kaukasischen Schneeglöckchen (Galanthus alpinus) hergestellt und zur Behandlung von Kinderlähmung eingesetzt. Heute wird Galanthamin als Wirkstoff mit beträchtlichen Nebenwirkungen zur Behandlung der Alzheimerkrankheit verwendet.  

Vermehrung und Pflegehinweise

Die Vermehrung erfolgt vegetativ über Tochterzwiebeln und über Samen. Bei der geschlechtlichen Vermehrung dauert es ca. 4 bis 6 Jahre bis zur Blüte des neuen Sämlings. Oft sind  Ameisen sehr hilfreich, da sie den Samen im Garten verteilen („Myrmekochorie“). Eine Vermehrung durch twin-scaling, die Zwiebel wird von oben nach unten mehrfach geteilt, sollte man den Spezialisten überlassen, um Enttäuschungen zu vermeiden. Die Schneeglöckchen verlangen keine hohe Bodenqualität. Leicht alkalische Böden mit guter Drainage (keine Staunässe!)  sind von Vorteil, obwohl wir Schneeglöckchen im  Lehmboden gloeckchen4haben ausgezeichnet wachsen sehen. Sie lieben ein ungestörtes Wachsen unter Bäumen und Sträuchern, jedoch nach etwa 4 Jahren erweist es sich als günstig, einen größeren Tuff zu teilen. Schneeglöckchen bedürfen keiner besonderen Pflege. In den Rasen gepflanzt, darf dieser erst nach Abtrocknen der  Blätter – bei uns Ende Mai- gemäht werden. Gedüngt sollte nicht so häufig werden, ansonsten erzeugt man große und lange Blätter und wenig Blüten. Beigaben aus verrottetem Buchen- und Eichenlaub erwiesen sich als wachstumsfördernd. Ein schönes Bild ergeben Schneeglöckchen  in Begleitung von Christrosen (Helleborus-Arten), von Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium und C. coum), Winterlingen ( Eranthis hyemalis bzw. E.  cilicica ) und Elfenkrokussen (Crocus tommasinianus).  Unter Zaubernuß (Hamamelis-Hybriden) und Haselnuß (Corylus avellana) fühlen sie sich sehr wohl.

Galanthophilie

In der letzten Jahrzehnten entwickelten sich  diese kleine Kerlchen zu „trendigen“ Blumen und weckten bei Hobbygärtnern eine große Sammelleidenschaft. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden besonders in England neue Sorten. Der Gärtnereibesitzer James Atkins (1804-1884) aus Northampton entdeckte eine frühblühende robuste Mutation von G. nivalis , die später als Galanthus ’Atkinsii’ vermarktet wurde. James Allen (1832-1906) von Shepton Mallet war einer der ersten, der systematisch über 100 verschiedene Schneeglöckchenhybriden züchtete, die jedoch bis auf G. ’Magnet’ und G. ’Merlin’ durch eine Pilzkrankheit (Botrytis) und durch die Narzissenfliege vernichtet wurden. Der englische Geistliche und Züchter H. Greatorex benannte seine gefüllten Schneeglöckchen nach Personen aus Shakespeare – Dramen, z.B. „Desdemona“, „Cordelia“ oder  „Ophelia“. Sie sind heute noch im etwas verwilderten Snowdrop Acre in Norfolk zu sehen. Die Sorten Galanthus nivalis ’Scharlockii’ und die vom englischen Gärtner Sam Arnott entdeckte G.nivalis ’S. Arnott’ mit ihren auffälligen Blüten und charakteristischem Honigduft sind robuste und auch häufig angebotene Schneeglöckchen. Galanthus ’Hippolyta’ hat oftmals zwei gefüllte Blüten pro Stiel. Primrose Warburg (1920 – 1996) züchtete „gelbe“ Schneeglöckchen , d. h. gelber Stengel, gelber Pedikel, gelber Fruchtknoten und gelbe Markierungen an den Perianthblättern (Tepalen, Blütenblätter). Hauptsächlich die genannten Teile des Schneeglöckchen können durch ihre Größe, Form und farbliche Ausprägung variieren. Sie stellen bei den Sammlern und Züchtern die entscheidenden Merkmale dar, um eine neue Sorte zu kreieren. Das Zeitalter der Galanthophilie war damit  angebrochen. Ein Galanthophiler ist ein begeisterter Sammler oder Züchter von immer neuen Sorten von Schneeglöckchen. Diese englische Leidenschaft schwappte vor etwa 30 Jahren nach Belgien, nach den Niederlanden und Deutschland über. Um Neuheiten und Raritäten aufzuspüren, ziehen ab Anfang Februar Tausende  von Enthusiasten zu dem Landgut  Anglesey  Abbey, Lode bei Cambridge, zu Cathrine Erskine im schottischen Cambo Estate, zum Altamont Garde, in Carlow Irland und zum bekanntesten und größten Schneeglöckchenpark Englands, dem Colesbourne Park in Cirencester, Gloucestershire, wo einst Henry Elwes Schneeglöckchen gepflanzt hatte. Forde Abbey in Somerset, Rodmarton Manor Tetbury in Cirencester, Easton Lodge Warwick House in Great Dunmow in Essex, Waterperry Garden oder Painswick Rococo Garden sind erste Adressen für “snowdropping”. Im RHS Wisley Garden, südlich von London, treffen sich Tausende Galanthophile, um seltene Sorten zu betrachten und möglichst zu erwerben. Im Botanischen Garten von London Kew  sind im Februar der Rock Garten, am Temple Mound und die  Conservation Area die Anziehungspunkte für die Besucher  der Schneeglöckchenblüte. In vielen Privatgärten trifft sich die Fangemeinde nur auf Einladung. Die Galas, Tauschbörsen  und Versteigerungen  in der Monksilver Nursery in Cottenham Cambridge und bei Avon bulbs auf der Burnt House Farm, Mid-Lambrock, Somerset, – laut RHS Plant Finder einer der größten Anbieter von Schneeglöckchen überhaupt- , sind Höhepunkte  der Schneeglöckchensaison. Es werden dann Touristen aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden und aus Deutschland erwartet.

In Deutschland grassiert der „Virus Galanthus“ seit etwa zwei Jahrzehnten. Im Oirlicher Blumengarten in Nettetal blühen  an einem Hang 450 verschiedene Sorten. Dieser Garten  ist seit der ersten Verkaufsschau 2007 eine so bedeutende Adresse geworden, dass die führenden englischen Züchter und Sammler ebenfalls dort vertreten sind. Jetzt tauchen auch deutsche Namen bei den Bezeichnungen von Novitäten, wie Galanthus  ’Wilhelm Bauer’, G. ’Wolfgangs Gold’, G. ’Pausbäckchen’, G. ’Oirlicher Elfe’ oder Galanthus ’Hans-Guck-in-die Luft’ auf. Mit seiner Gartenanlage „In den Wiesen“ bei Cottbus ist Hagen Engelmann ein hervorragender Kenner der Schneeglöckchenszene,  er besitzt eine umfangreiche Sammlung von Schneeglöckchen. Um etwas mehr Ordnung in die Vielzahl von Sorten zu bringen, hat er eine 11 Gruppen-Systematik zur Diskussion gestellt. Niemand kann sagen, wie viel Sorten zur Zeit überhaupt existieren. Über 1500 Sortennamen lassen sich nachweisen, jedoch sind es nur ca. 700 Kultivare, die real zur Zeit existieren. Jedes Jahr kommen neue Raritäten hinzu, aber einige verschwinden auch wieder von der Bildfläche. Das Projekt des  Staudengärtners Klaus-Peter Manig aus Übigau in Südbrandenburg ist ebenfalls erwähnenswert. Er pflanzt in den Übigauer Schlossgarten jedes Jahr Tausende Schneeglöckchen, zum Teil Geschenke aus allen Regionen Deutschlands und anderen Ländern.

Problematisch ist, dass von den Raritäten nur Einzelexemplare bzw. eine geringe Anzahl von Schneeglöckchen verkauft werden. Sie werden  „in the green“- kurz nach der Blüte – in Töpfen angeboten, da die Käufer sich überzeugen wollen, ob sie wirklich das ausgeschilderte Exemplar erwerben. Die Preise sind grundsätzlich auf ein Einzelexemplar bezogen und schwanken zwischen 4€ bis 320€  mit steigender Tendenz.  Die Nachfrage ist bei weitem höher als das Angebot! Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Galanthophilie in Galanthomanie umschlägt.

In unserem Garten blühen nur Galanthus elwesii, Galanthus nivalis und Galanthus nivalis ’Flore Plena’. Mit dem blühunwilligen Galanthus woronowii hatten wir kein Glück.

Da wir vom „Virus Crocus“ befallen sind, würde sich eine zusätzliche Infektion mit dem „Virus Galanthus“ für unseren Geldbeutel verheerend auswirken.

Anhang

An dieser Stelle sollen auch die 19 verschiedenen Arten genannt werden. Grundlage für die Zusammenstellung bildete IPNI bzw. WCSP Nomenklatur des Kew – Botanical Garden in London; Zander, Handwörterbuch der Pflanzennamen 17. Auflage 2002 und RHS Plant Finder 2011-2012 :

  1. Galanthus alpinus var. alpinus, Galanthus alpinus var. bortkewischianus
  2. Galanthus angustifolius
  3. Galanthus cilicicus
  4. Galanthus elwesii var. elwesii , Galanthus elwesii var. monostictus
  5. Galanthus fosteri
  6. Galanthus gracilis
  7. Galanthus ikariae
  8. Galanthus koenenianus
  9. Galanthus krasnovii
  10. Galanthus lagodechianus
  11. Galanthus nivalis
  12. Galanthus peshmenii
  13. Galanthus platyphyllus
  14. Galanthus plicatus subsp. bycantinus, Galanthus plicatus subsp. plicatus  
  15. Galanthus reginae-olgae subsp. regniae-olgae, Galanthus reginae-olgae subsp. vernalis
  16. Galanthis rizehensis
  17. Galanthis transcaucasicus
  18. Galanthis trojanus
  19. Galanthis woronowii

und außerdem die Kreuzungen Galanthus x valentinei nothosubspec. sublicatus; Galanthus x valentinei nothosubsp. valentinei 

Für Schneeglöckchenliebhaber und für die, die es werden wollen, ein paar  Literaturangaben:

1. Matt Bishop/ Aron Davis/ John Grimshaw:
Snowdrops. A Monograph of cultivated galanthus , Griffin Press 2006

2. Aron Davis, The Genus Galanthus Botanical Magazine Monogrph , Royal Botanic Gardens Kew, Timber Press 1999

3. Hanneke van Dijk/ Gert-Jan van der Kolk, Schneeglöckchen,  Von Blumen, Galanthophilen und andere Dingen, Landwirtschaftsverlag Münster 2004

4. Hanneke van Dijk/ Gert-Jan van der Kolk, Galanthomanie: Snowdrops Sneeuwklokjes, Lanoo Books 2011

5. Clemens Heidger / Josh Westrich/Veronica Cross, For Galanthophiles : Präsentation von gartenwürdigen Schneeglöckchen, Edition Art & Nature 2011

6. Karl-Heinz Neuwirth, Hildesheimer Schneeglöckchen Synopse, 2. Aufl. 2007, Selbstverlag Hildesheim

7. Günter Waldorf, Schneeglöckchen : Zauber in Weiß, DVA 2011

8. Artikel in Gartenpraxis Nr. 3/  2000 und  Nr. 1/  2001

9. Bradbury, M.S. (Hrsg) Daffodils with snowdrops and tulips Yearbook, R.H.S. 2005 

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